VIA REGIA Hessen

Bernsteinstraße

2. Internationaler Kongress der Bernsteinstraßen in Vilnius (Litauen)

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Ein Reisebericht von Werner Stüber

Die VIA REGIA, die Kulturstrasse des Europarates führt eine kurze Strecke entlang der “Bernsteinstraße” durch das Baltikum. So hatte das ‘Netzwerk VIA REGIA’ mit Sitz in Erfurt auch eine Einladung zum Kongress bekommen. Gestartet in Richtung Vilnius wurde am 16. Dezember um kurz nach sechs Uhr von Frankfurt aus. Kurz nach neun Uhr war ich in Erfurt. Wir entschieden uns, mit meinem Auto zusammen weiter zu fahren. So machten wir uns, Karline Fischer und ich, auf in Richtung Osten. Das Wetter war gut, nIcht zu kalt und trocken. Es ging flott voran, die Strassen waren gut ausgebaut und relativ leer. Am nächsten Morgen um 4.00 Uhr (MEZ 3.00 Uhr) trafen wir in Vilnius ein. Um 7.00 Uhr saß ich schon am Frühstückstisch – und danach ab in die Stadt, um Vilnius zu erkunden. Zwar war der Himmel grau in grau, trotzdem war ich überrascht: Vilnius ist eine sehr lebendige Stadt.
Während Karline Fischer noch an ihrem Vortrag  über die VIA REGIA arbeitete, stöberte ich durch die Innen- und Altstadt. Vilnius ist eine sehr saubere Stadt. Die Straßen waren belebt, aber alles lief sehr ruhig ab. Was mir besonders aufgefallen ist: es gab fast keine dicke Menschen, auch wenn ich hier einige Fastfoodketten gesehen habe. Abends fand der Gala-Empfang in der Philharmonie statt.Am nächsten Morgen fing der Kongress schon um 9.30 Uhr an. Etwa 200 Repräsentanten aus 13 Ländern füllten den Saal und hörten aufmerksam den Referenten zu. So auch dem von Karline Fischer, die über die “VIA REGIA – ein kleiner Teil der Bernsteinstraße” sprach. Man hatte Bernstein bisher nur mit der Ostsee in Verbindung gebracht und dass dieser am Ostseestrand gesammelt wurde. Dabei wird der gößte Teil des Bersteins im Tage- und Bergbau gewonnen.

In den Pausen bin ich zum Fotografieren in die Altstadt gelaufen. Dann haben die Redner ihre Bersteinstraße vorgestellt und wie sie diese touristisch vermarktet haben oder vermarkten wollen und wie wir zusammen arbeiten wollen.

Abends gab es noch ein Abschiedsessen. Und jetzt weiß ich auch, warum hier in Vilnius die Menschen so schlank sind. Es gab Fisch in allen Variationen. Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder zurück. Über eines waren wir uns beide klar. Das nächste Mal müssen mindestens 2 Tage rangehängt werden, um Land und Leute besser kennen zu lernen.